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Kinderpsychologie in Bern

Wenn Kinder ein seelisches Problem haben, weiss der Psychologe weiter. In Bern finden Sie diplomierte Fachkräfte mit Spezialisierung.

Jedes Kind durchläuft beim Heranwachsen körperliche, kognitive und soziale Entwicklungsschritte. Nimmt es genügend Blickkontakt auf? Schläft es nach einigen Monaten gut? Wie entwickelt es sich motorisch und sozial?
Nicht nur in der Kleinkindphase, sondern in allen Altersstufen können Schwierigkeiten auftreten, die nicht körperlich bedingt sind. Kinderpsychologie und Jugendpsychologie sind dafür da, bei etwaigen auftretenden Problemen verhaltenstherapeutische Massnahmen zu ergreifen. Das aus dem Griechischen stammende Wort „Psyche“ bedeutet „Seele“. Es geht bei der Psychotherapie darum, innere Seelen-Nöte des Kindes zu erkennen und zu lösen.

Psychologe und Psychotherapeut: eine Begriffsklärung

Als Psychologe bezeichnet man Personen, die Psychologie mit Bachelor und anschliessendem Master erfolgreich an einer Universität abgeschlossen haben. Wenn der Psychologe eine langjährige Ausbildung zum Therapeuten anschliesst, kann er sich psychologischer Psychotherapeut nennen. Psychotherapeuten dürfen – anders als Psychiater – keine Medikamente verschreiben. Psychiater sind studierte Mediziner mit einer Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

Was ist ein Kinderpsychologe?

Ein Kinderpsychologe beschäftigt sich mit Verhalten und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bis zum 20. Lebensjahr.

Wofür ist ein Kinderpsychologe da?

Im Alltag arbeitet ein Kinderpsychologe in eigener Praxis, als Schulpsychologe oder am Krankenhaus in einer Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Auch bei der Frage, ob ein Kind schulreif ist oder eine Hochbegabung vorliegt, werden Psychologen zu Rate gezogen. Kinder werden dabei anhand von Tests, die Aussagen über ihre kognitiven Fähigkeiten zulassen, überprüft.

In der Kinderpsychologie und Jugendpsychologie führen Psychotherapeuten mithilfe von Tests Evaluationen durch, stellen Diagnose, beraten Eltern und Kinder psychologisch und trainieren sie verhaltenstherapeutisch.
Dabei spielen Persönlichkeitsmerkmale des Kindes gleichermassen in der Kinderpsychologie und der Jugendpsychologie eine Rolle. Wie ängstlich ist ein Kind? Hat es Selbstvertrauen, ist es extrovertiert, introvertiert, aktiv oder passiv? Diese Fragen gehen der Persönlichkeit eines Kindes auf den Grund. Die Kinderpsychologie bietet konkrete Massnahmen und Therapien an, um das Kind in seelische Balance zu bringen.

Ob Kinder mit ihrem Leben zurechtkommen, ist des Weiteren eine Frage der familiären Situation. Gab es Probleme während der Schwangerschaft? Wie ist die psychische und soziale Situation der Eltern? Gibt es eine Trennungsgeschichte, die Kinder zu verarbeiten haben? Ein Psychologe untersucht auch die Bindungsfähigkeit, indem er beispielsweise optische Reizmuster liefert, auf die Kinder entsprechend reagieren.

Kurzer historischer Exkurs

Die Kinderpsychologie ist eine Wissenschaft, die schon auf René Descartes und John Locke im 17. und 18. Jahrhundert zurückgeht. Damals entdeckte man in Kindern vernunftbegabte Wesen, die durch bestimmte Erfahrungen geformt werden. Ab den 20er Jahren gab es in Amerika Langzeitstudien über hochbegabte Kinder und immer spezifischere sowie differenziertere Beobachtungen. Mittels Befragungen, Tests, Fragebögen und physiologischer Variablen wie Blutdruck, Grösse und Gewicht sowie der Serumkonzentration von Kortisol versuchte man, Daten zu ermitteln und zu interpretieren.

Neue Ansätze brachten Sigmund Freud um 1900 und der Schweizer Kinderpsychologe Jean Piaget. Sie sammelten Daten über logische Schritte und intellektuelle Wachstumsstadien, Freud auch über psychosexuelle Entwicklung-Schritte.

Welche Aufgaben übernimmt ein Psychologe?

Die Kinderpsychologie in Bern will Kindern und Familien helfen, in ein harmonisches Miteinander zu kommen. So unterstützen Psychologen bei Schlafproblemen, die vielfach bei kleinen Patienten auftreten, indem Eltern konkrete Methoden zum Durchschlafen beigebracht werden. Dies können Verhaltensregeln und ein Zeitplan sein, um die Situation zu klären: Ruhe, Rhythmus und sichere Gebundenheit sind Faktoren, die in der Kinderpsychologie eine grosse Rolle spielen.

Ebenso ist die Kinderpsychologie dafür da, wenn Eltern sich bei schreienden Babys keinen Rat mehr wissen. Was dem zugrunde liegt, wird anhand ausführlicher Gespräche und unter Einbezug pränataler sowie sozialer Faktoren überprüft, ehe in einzelnen Schritten Wege aus der für alle belastenden Misere gefunden und eingeübt werden.

Mithilfe der Entwicklungspsychologie werden kindgemässe Entwicklungsstadien überprüft. Denn im Kleinkindalter kann es zu bestimmten Entwicklungsstörungen kommen. Eine zeitlich oder inhaltlich verzögerte Sprachentwicklung beispielsweise sollte frühzeitig erkannt und mit entsprechenden Therapieansätzen behandelt werden.

Die Kinderpsychologie in Bern unterstützt Eltern auch bei Störungen der Impulskontrolle und körperlicher Unruhe, den sogenannten hyperkinetischen Störungen, zu denen auch die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zählt. Diese häufig schon im Vorschul- oder Grundschulalter auftretenden Störungen überprüft der Psychologe anhand bestimmter Kriterien. Dazu gehören Hibbeligkeit, unangemessenes Herumrennen und Klettern, das ständige Bedürfnis, in Bewegung sein zu müssen und nicht ruhig sein oder für sich alleine spielen zu können. Für diese im Detail unterschiedlichen Störungen gibt es zahlreiche Therapieformen, die ein Diplom-Psychologe benennen kann.

Tiefgreifende Entwicklungsstörungen wie Autismus gehören ebenso zum Bereich der Psychologie. Hier handelt es sich um stereotype Verhaltensweisen, die ein Kind an den Tag legt. Gleichzeitig zeigt das Kind eine Unfähigkeit zu sozialer Kommunikation bis hin zu völliger Abkapselung.

Die seelische Entwicklung von Kindern ist ein hohes Gut. Viele Kinder leiden in ihrer Kindheit - gerade auch im Laufe ihrer Schullaufbahn - nicht nur an Minderwertigkeitsgefühlen, sondern an depressiven Verstimmungen, Ängsten oder Gefühlen, einem Schönheitsideal nicht zu entsprechen. Wenn sich Kinder und Jugendliche abkapseln, sollten Eltern wachsam sein. Ein Kinderpsychologe wird bei depressiven Verstimmungen zunächst über Gesprächstherapie einen Zugang zum Patienten suchen.

Sollte die Kinderpsychologie keinen Ausweg finden, ist gegebenenfalls eine Überweisung zum Psychiater angeraten. Dieser kann ein Kind medikamentös einstellen, was die Signalübertragung im Gehirn beeinflusst und dem Kind zu mehr seelischer Balance verhilft.

Psychotherapie: Wann hilft sie?

Die Jugendpsychologie umfasst die Altersgruppe der Adoleszenten, der Jugend zwischen 12 und 20 Jahren. Durch Peer-Gruppen ausgelöste Probleme sowie familiäre Einbrüche wie Todesfälle oder Scheidungen lassen den Gang zum Psychotherapeuten mitunter notwendig werden. Vieles lässt sich mit Gesprächen und Verhaltenstraining beheben. Auch wenn ein ein Kind oder Jugendlicher unter schweren Störungen wie Alkoholsucht, Essstörungen oder dem Bedürfnis, sich zu ritzen, leidet, ist die Jugendpsychologie die richtige Behandlungsform: Jugendtherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Psychologie. 

Anlaufstellen für Psychotherapie und Psychologie in Bern

In Bern finden Sie zahlreiche Praxen und Institute, die auf Psychologie spezialisiert sind. Ärzte und Diplom-Psychologen bieten Ihnen ein vertrauensvolles Umfeld für alle Fragen rund um die Entwicklung Ihres Kindes mit Beratung für Eltern und Kinder oder Psychotherapie für Jugendliche.
Ob ADHS, Angstzustände, Depression oder Magersucht: Studierte Fachkräfte wissen Rat!
Achten Sie darauf, dass das Vertrauensverhältnis stimmt. Das ist die Basis für den Therapieerfolg.