Blaues Kreuz Kantonalverband Zürich

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Beschreibung & Besonderheiten

Wissen über Alkohol

Alkohol ist in unseren Breitengraden ein Kulturgut und wird seit Menschengedenken als Nahrungs-, Heil-, Genuss- und Rauschmittel gebraucht.
Die Substanz, die allen alkoholischen Getränken zugrunde liegt, wird als Ethylalkohol (Ethanol, C2H5OH) bezeichnet. Ethanol ist eine farblose, brennend schmeckende Flüssigkeit, welche bei der Vergärung von Früchten, Getreide oder Kartoffeln entsteht.

Durch Destillation kann der Alkoholgehalt zusätzlich erhöht werden. Bei der Produktion von Alkohol können andere, hochgiftige Begleitstoffe entstehen. Neben dem Trinkalkohol wird Alkohol z.B. auch in der Industrie zur Herstellung von Farbstoffen oder Arzneimitteln verwendet.

Wissen über Abhängigkeit

Unter Abhängigkeit versteht man das unwiderstehliche, zwanghafte Verlangen nach einer erneuten Einnahme von Substanzen bzw. nach immer neuen Wiederholungen einer Handlung, um ein bestimmtes Lustgefühl zu erreichen oder um Unlustgefühle zu vermeiden. Es kann dabei zwischen stoffgebundenen (Substanzen) und stoffungebundenen Abhängigkeiten (Tätigkeiten) unterschieden werden. Merkmale einer Abhängigkeit sind:
• Innerer Zwang zum Konsum
• Kontrollverlust (Nicht-Aufhören-Können)
• Körperliche und psychische Entzugssymptome nach Beendigung oder Reduktion des Konsums
• Toleranzentwicklung (Erhöhung der Dosis, um eine Wirkung zu erzielen bzw. geringere Wirkung bei gleicher Dosis)
• Vernachlässigung anderer Interessen (grosser Zeitaufwand für die Beschaffung, den Konsum und die Erholung)
• Fortgesetzter Konsum trotz Wissen um bereits vorliegende Gesundheitsschäden

Abhängigkeitsentwicklung

Eine Abhängigkeit entsteht immer aus einer Kombination von verschiedenen biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren. Dabei beeinflussen sich die Ursachen in den Bereichen Individuum, Substanz und Umfeld gegenseitig.
Ein Abhängigkeit entsteht nicht plötzlich, sondern entsteht schleichend und oftmals über lange Zeit unbemerkt. Was mit Genuss und Gelegenheitskonsum beginnt, kann so mit der Zeit zu Missbrauch, Gewöhnung und schliesslich zur Abhängigkeit führen.

Alkoholabhängigkeit – eine Krankheit!?

Alkoholabhängigkeit ist eine anerkannte Krankheit. Sie entwickelt sich bei regelmässigem Alkoholkonsum langsam und oft unbemerkt. Sie beeinträchtigt zunehmend das körperliche und psychische Wohlbefinden von Betroffenen und ihren Angehörigen.

Weil sich Alkoholabhängigkeit langsam entwickelt, wird sie oft weder von den Betroffenen noch vom Umfeld rechtzeitig erkannt oder wahrgenommen. Bei ersten Anzeichen lohnt sich ein Gespräch mit einer Fachperson.

Alkoholkrank zu werden ist keine Schande, es ist aber verhängnisvoll, nichts dagegen zu tun!

Wissen über Prävention und Gesundheitsförderung

Prävention

Prävention umfasst nicht nur Massnahmen, die dem Aufkommen von Krankheiten (oder sozialen Problemen) vorbeugen, sondern auch solche, die deren Fortschreiten eindämmen und Krankheitsfolgen minimieren. Prävention setzt dort an, wo Risikofaktoren bestehen, um diese zu minimieren. Dies geht Hand in Hand mit der Stärkung von sogenannten Schutzfaktoren, welches auch zentrales Ziel der Gesundheitsförderung ist.

Gesundheitsförderung

Unter Gesundheitsförderung versteht man die Befähigung von einzelnen Menschen, Gruppen und Organisationen ihre Gesundheitsbedingungen mittels Gestaltung der Lebensweisen und Lebensräume zu erhalten und zu verbessern. Dabei geht es nicht nur um Massnahmen, welche die Stärkung von Wissen und Fähigkeiten der einzelnen Menschen im Fokus haben (Verhaltensebene), sondern auch um solche Interventionen, welche die sozialen und ökonomischen Lebensbedingungen in der Gesellschaft (Verhältnisebene) beeinflussen, so dass ein grösseres Mass an Gesundheit entstehen kann.

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Rubriken

Blaues Kreuz · Alkoholberatung

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