Kurer Susi

Kurer Susi

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Ich studierte an der Universität Bern im Hauptfach Psychologie, in den zwei Nebenfächern Pädagogik und Psychopathologie und schloss mit dem Lizentiat ab. Bereits während des Studiums besuchte ich Kurse in autogenem und mentalem Training und setzte mich intensiv mit diesen Methoden auseinander.

Nach Abschluss des Studiums war ich zuerst einige Jahre als Psychologin in einem Unternehmen tätig, anschliessend Schülerinnen- und Schülerberaterin an einer Kantonsschule in Zürich sowie Beraterin in meiner eigenen Praxis.
Berufsbegleitend genoss ich nach Abschluss des Studiums einige Jahre Weiterbildung in personenzentrierter Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers und Focusing nach Eugene Gendlin.
    

Nach einer Mutterschaftspause und Behördentätigkeit (Bezirksschulpflege und Schulpflege) sowie ehrenamlichen Engagements (Präsidentin eines Elternforums und Leiterin von Elterngesprächsgruppen zu Fragen der Kindererziehung), stieg ich wiederum in meinen Beruf ein und eröffnete eine eigene Praxis. Gleichzeitig absolvierte ich eine Ausbildung in "lösungsorientierter Kurzzeitberatung" (Coaching) und NLP (Neuro-Linguistischem Programmieren).

Fortlaufende Weiterbildung und stete Supervision bereichern und erweitern meine berufliche Tätigkeit und fördern die Qualität meiner Angebote.

Ich bin Mitglied:

  • der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP),
  • des Kantonalverbandes der Zürcher Psychologinnen und Psychologen (ZüPP) und
  • der Schweizerischen Gesellschaft für Personenzentrierte Psychotherapie und Beratung (SGGT).

Ich bin verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern.

 

Das autogene Training (AT)

 

Das autogene Training, entwickelt von Prof. Dr. med. J.H. Schultz (1884 - 1970), ist eine einfache, leicht erlernbare und überall anwendbare Methode zur konzentrativen Selbstentspannung. Prof. Schultz definiert seine Methode als "Selbstentspannungs- und Selbstberuhigungsverfahren".

 

Wann ist das autogene Training hilfreich?
Folgende Auflistung gibt einige Anhaltspunkte:

  • bei Nervosität und innerer Unruhe ganz allgemein
  • bei Nervosität vor oder während Prüfungen, wichtigen Gesprächen oder öffentlichen Auftritten
  • um die Konzentration in Lernsituationen sowie beim Arbeiten ganz allgemein zu fördern
  • um die Gedächtnis- und Lernfähigkeit zu verbessern
  • bei körperlichen Verspannungen und Beschwerden, die sehr oft auch psychosomatisch bedingt sind
  • um innerlichen Abstand zu schwierigen Situationen zu gewinnen
  • um abschalten zu können, zum Beispiel nach der Arbeit, am Wochenende oder in den Ferien
  • um Ziele lockerer anzugehen
  • um bewusst Energie aufzutanken

 

Wie ist das autogene Training aufgebaut?
Das autogene Training besteht aus drei Stufen:
der Unterstufe, der Mittelstufe und der Oberstufe.

 

Die Unterstufe besteht aus sechs Standardübungen, die eine angenehme Schwere und eine angenehme Wärmeempfindung in den Gliedern und in der Magen-Bauchregion auslösen, den Atem und Herzschlag beruhigen und die Stirn angenehm kühlen. Der Trainierende beruhigt sich durch das stille innerliche Sagen konkreter Formeln, einer immer wiederkehrenden Ruheformel und den darauf folgenden angenehmen körperlichen Empfindungen.

 

In der Mittelstufe bildet der Trainierende einen Leitsatz (Formulieren eines zu erreichenden Zieles). Dieser sogenannte "formelhafte Vorsatz" wird in das Training integriert.

 

Die Oberstufe ist stark meditativ und konzentriert sich auf innerpsychisches Erleben, wie Farb-, Form-, Klang-, Begriffs-, Personen- und Seinsmeditation.

 

In meinen Kursen vermittle ich die Grundlagen zur Unter- und Mittelstufe und verbinde diese mit dem mentalen Training.

 
 

Das mentale Training (MT)

 

Unser Hirn ist vergleichbar mit einem Computer. Alte Programme setzen uns oft Grenzen, die unserer Entwicklung und Entfaltung hinderlich sind. Durch das Mentale Training wird es nun möglich, alte durch neue "Programme" zu ersetzen, Fähigkeiten, ja ganz allgemein Ressourcen, die in uns sind, zu wecken oder zu verstärken und so gewünschte Verhaltensweisen und neue Denkgewohnheiten zu erzielen.
Voraussetzung ist, dass diese Veränderungen sinnvoll und machbar sind.

 

Wann ist das mentale Training hilfreich?
Das mentale Training kennt man vor allem im Sportbereich. Es ist jedoch in den verschiedensten Lebensbereichen anwendbar, sei es im beruflichen oder privaten Umfeld oder ganz allgemein bei Personen, die sich Herausforderungen jeglicher Art stellen müssen.

 
 

Was sind die wichtigsten Bausteine des mentalen Trainings?

 

Das positive Denken
Der Optimist sieht ein Glas halb voll, der Pessimist halb leer.

 

Die Affirmation
Eine positive Aussage (ein Leitsatz) benennt ein Ziel oder eine Veränderung von etwas so konkret wie möglich.

 

Die Visualisierung
Die Erreichung eines Ziels und auch der Weg zum Ziel wird, wie in einem Film, innerlich gesehen und durchgespielt.

 

Die Verankerung
Das visuell vorweggenommene erfolgreich erreichte Ziel und der auch erfolgreich begangene Weg zum Ziel, verbunden mit einem angenehmen körperlichen und emotionalen Gefühl, gilt es beim Trainierenden zu verankern. So wird es möglich, dieses gute Gefühl im richtigen Moment wie auf "Knopfdruck" zu aktivieren.

 

Die Entspannung
Entspannung als Einstieg ist eine gute Voraussetzung für ein erfolgreiches mentales Training. Unser Unterbewusstsein nimmt im entspannten Zustand positive Aussagen und dazugehörige Bilder verbunden mit angenehmen Gefühlen sehr gut auf.

Adresse

Kreuzstrasse 39
8008 Zürich
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