Kindergarten: Mit diesen 5 Tipps fällt Eltern das Loslassen leichter

Kindergarten: Mit diesen 5 Tipps fällt Eltern das Loslassen leichter

Wie geht es meinem Kind so ganz alleine in fremder Umgebung? Wird es den Schulweg alleine bewältigen können? Findet es schnell Freunde? Zum obligatorischen Kindergartenstart stellen sich Eltern viele Fragen. Vielen Erwachsenen fällt es schwer, die Kinder loszulassen. Mit diesen 5 Tipps fällt Ihnen das vielleicht etwas leichter.

Kindergarten – Primarschule – Oberstufe. Und schon sind die Kinder in der Lehre und aus dem Haus!

Viele Eltern werden wehmütig beim Gedanken an den Kindergarten-Eintritt ihres Kindes. Ist es doch der erste Schritt des Nachwuchses raus aus der Geborgenheit des Elternhauses. Raus aus der Kinder Welt, wo die Eltern so ziemlich alles bestimmen und überwachen konnten. Und rein in eine erste Selbstständigkeit und Freiheit. Dass aus jedem Baby, ein Kleinkind, ein Primarschüler, ein Sekundarschüler und ein Erwachsener wird, ist uns zwar allen bewusst. Vielfach verdrängen wir diese Tatsache aber erfolgreich. Und dann kommt eines Tages plötzlich jener Brief mit dem offiziellen Kindergarten-Aufgebot für die Kinder des Stich-Jahrgangs.

Aus jedem süssen Baby wird eines Tages ein Kindergarten-Kind. Spätestens jetzt müssen wir uns den Tatsachen stellen. Auch aus unserem Kind wird nun bald ein Kindergärtler. Aus dem süssen Baby und dem tapsigen Kleinkind (ist es nicht erst gerade gestern gewesen?) wird ein Kindergartenkind. Ein Kind, das im Kindergarten von fremden Lehrpersonen betreut werden wird. Ein Kind, das sich der Organisation und der Agenda der Schule anpassen und stellen muss. Ein Kind, das lernen muss selbstständig zu sein. Und ein Kind, das nach einem oder zwei Kindergartenjahren mit den anderen Kindern in die Primarschule übertreten wird.

Wir Eltern müssen nun unser Kind ein Stück weit loslassen. Die Leine lockern. Auch wenn es uns schwer fällt.

Gleich erhalten Sie hier fünf heisse Tipps mit denen das Loslassen leichter fällt.

Doch zuerst ein Bonus-Tipp:

Wer sein Kind vor dem Kindergarteneintritt wenigstens eine Zeit lang in die Kinderkrippe oder Spielgruppe bringt, dem fällt das Loslassen leichter. Der Übergang ist dann nicht ganz so abrupt – für Eltern und Kind. Aber Krippenplätze sind heiss begehrt und lange im Vorraus vergeben. Kümmern Sie sich frühzeitig um die Krippenwahl. Hier auf Local Families finden Sie gleich die Kinderkrippen in Ihrer Umgebung.

Familienfreundliche Kinderkrippe in Ihrer Umgebung

Kinderkrippe Windrädli

Kinderkrippe Windrädli in Zürich

Kita Zauberburg

Kita Zauberburg in Zürich

Kinderkrippe Schmiedhof GmbH

Kinderkrippe Schmiedhof GmbH in Zürich

Kinderhaus Quelle GmbH

Kinderhaus Quelle GmbH in Zürich

Kinderkrippe und Hort s' Inseli

Kinderkrippe und Hort s' Inseli in Zürich

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7 Bears

7 Bears in Zürich

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Villa Kunterbunt

Villa Kunterbunt in Zürich

Irchelkrippe

Irchelkrippe in Zürich

Kita Tandem Stampfenbach

Kita Tandem Stampfenbach in Zürich

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Kinderkrippe Zwergenburg Administration und Verwaltung

Kinderkrippe Zwergenburg Administration und Verwaltung in Zürich

Bambina

Bambina in Zürich

Kinderkrippe Rachel

Kinderkrippe Rachel in Zürich

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So, nun zu den 5 Tipps, die das Loslassen beim Kindergartenstart (oder wenn Ihr Kind zum ersten mal in die Krippe geht) leichter machen:

1. Den Kindergarten, die Umgebung und die Lehrperson kennenlernen

Das Loslassen fällt sicher leichter, wenn wir die neue Umgebung des Kindes gut kennen. Nutzen Sie das Angebot von Schnuppernachmittagen des Kindergartens Ihres Quartiers, besuchen Sie mit dem Kind in den Sommerferien das Gelände des Kindergartens und üben Sie immer wieder den Schulweg. Vielleicht kommt ein Kind aus der Nachbarschaft in den gleichen Kindergarten und die beiden können zusammen gehen? Studieren Sie alles Wissenswerte über den Kindergarten der entsprechenden Schule.

Je mehr Sie wissen, desto mehr Sicherheit gewinnen Sie. Und desto entspannter können Sie Ihr Kind in den Kindergarten gehen lassen. Denn Sie wissen: Den Kindern geht es dort gut.

2. Sich mit anderen Eltern austauschen

Viele Eltern haben Mühe ihre Kinder loszulassen! Nur geben das die Wenigsten zu. Sobald Sie aber das Thema ansprichen, werden Sie viele Gleichgesinnte finden. Mütter, die sich zur Zeit die gleichen Sorgen machen. Und Väter, denen es letztes oder vorletztes Kindergartenjahr so ging. Je mehr Sie darüber reden, desto weniger diffus werden Ihre Ängste und desto besser können Sie damit umgehen.

3. Auch wenn es schwer fällt: Negative Gefühle nicht auf das Kind übertragen

Kinder spüren sehr genau, was um sie herum vorgeht. Und in welcher Stimmung die Eltern sind. Lassen Sie das Kind Ihre Ängste und Bedenken nicht spüren! Denn womöglich freut sich Ihr Bald-Kindergärtler darauf, neue Kinder kennen zu lernen und mit ihnen zu spielen. Bleiben Sie, wann immer möglich, positiv und probieren Sie sich mit dem Kind auf den Kindergarten zu freuen.

4. Die neue Freiheit geniessen

Auch wenn Ihnen anfangs gar nach Weinen zumute ist: Geniessen Sie die neue Freizeit! Falls es Ihr erstes oder jüngstes Kind ist, haben Sie nun jeden Morgen Zeit für sich! Lenken Sie sich ab, gehen Sie joggen, einkaufen oder treffen Sie sich mit Freunden. Oder erledigen Sie wie gewohnt die Hausarbeit – aber ganz in Ruhe und mit lauter Musik. Falls Sie noch jüngere Kinder haben, werden diese sich sicher sehr über Ihre Aufmerksamkeit freuen, die sie nun mit einem Bruder oder einer Schwester weniger teilen müssen.

5. Abwarten!

Und wenn alles nichts nützt? Setzen Sie sich nicht unter Druck und warten Sie einfach ab! Vielleich dauert es mehrere Wochen, Monate oder sogar ein halbes Jahr. Aber früher oder später wird Ihnen das Loslassen sicher leichter fallen. Und spätestens, wenn aus Ihrem Kind ein Primarschüler oder ein Sekundarschüler wird, es in die Oberstufe eintritt oder eine Lehre beginnt: Dann werden Sie mit einem Lächeln an Ihre anfänglichen Sorgen zurückdenken. Und stolz sein, dass Sie und Ihr Kind diesen Schritt in die erste Selbstständigkeit so gut gemeistert haben.

Text: Sabine Simmen

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